Turmfalkenrettung in Heepen

Besucher der Peter-und-Pauls-Kirche in Heepen haben das angstvolle Rufen von 2 Jungvögeln gehört, die sich in einem Gebüsch vor dem Turm der Kirche versteckten. Sie machten Verantwortliche der Kirche darauf aufmerksam, die eine erfolgreiche Rettungsaktion starteten: Über Ehrenamtler, den BUND, einen Jäger, den Leiter des Tierparks Olderdissen brachten Mitarbeiter die beiden Jungvögel in Kartons nach Olderdissen; 3 weitere Jungvögel blieben in der Fensternische des Turms. Sie werden weiter von der Vogelmutter gefüttert.

Warum sind die beiden Jungvögel aus dem Nest gefallen?

Vielleicht ist das der Grund: Ein paar Tagen vorher lag der männliche Turmfalke – auch Terzel genannt - tot vor dem Kirchturm. Die Todesursache ist nicht bekannt, vermutlich eine Vergiftung. Die Falken-Mutter fütterte die 5 Jungvögel weiter. Entweder sind dabei 2 junge Falken aus dem Nest gefallen oder geschubst,  weil die Falkenmutter nicht für alle ausreichend Futter heranschaffen konnte. 

Wie geht es weiter?

Beide Tiere sind in Obhut des Tierparkes Olderdissen. „Ihnen geht es den Umständen entsprechend gut. Sie fressen gut, sind ruhig und sitzen in einer Voliere. Wir sind frohen Mutes, dass sie in nicht allzu ferner Zukunft ausgewildert werden. Die Turmfalken sind hinter den Kulissen untergebracht, da sie sich erst einmal erholen sollen und um Kraft zu tanken für die Freilassung“, so der Leiter des Tierparkes Dr. Benjamin Ibler. Die anderen 3 Jungvögel können noch in der Nische beobachtet werden, sie werden aber bestimmt bald flügge.

MENSCHEN:LEERE Kunstausstellung in der Peter-und-Pauls-Kirche Heepen

Eröffnung: Sonntag, 7. Juli 2024, 17 Uhr

Eva Volkhardt:
„Ich schaffe eine Skulptur, um etwas sichtbar zu machen, das mich in meiner Vorstellung beschäftigt, als Idee fesselt, aber diese ist noch nicht klar, nicht griffig, nicht benennbar. Die ausgewählten Steine geben mir die Formen vor, mit denen ich das, was noch verborgen ist, allmählich entstehen lassen kann. Und das wirklich schöne an dem Prozess des Schaffens ist, das die Idee bei der Arbeit sichtbar wird.“

Vita Eva Volkhardt
1950 in Bad Iburg geboren
Ausbildung zur Schauwerbegestalterin
1970-75 Studium zur Dipl. Grafikerin an der FH in Bielefeld; Abschluß als Designerin grad.
1982-95 Dozentin bei der VHS, freiberuflich, Kursleitung Arbeiten mit Ton
1998 erste Arbeiten mit Steinen, Bildhauerei
Zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in der BRD und Holland

 

Theodor Rotermund:
Die Flutkatastrophe 2021 im Ahrtal mit 135 Ertrunkenen war mein Anlass einen Holzschnitt-Zyklus zu beginnen mit dem Titel ‚die Wiederkehr des Unwetters‘. Die auch zerstörerische Kraft der Natur, an der wir Menschen nicht ganz unschuldig sind, beschäftigt mich künstlerisch seitdem: Das Spröde der Holzschnitte entspricht dem Ernst des Themas.

Vita Theodor Rotermund
Geboren 1956 in Bocholt, seit 1978  in Bielefeld, Studium der Kunstpädagogik und Germanistik an der Uni Bielefeld, eigenes Atelier in Bielefeld, Karlstr.3
Künstlerischer Schwerpunkt ist die Druckgrafik, aber auch Malerei  und Objektkunst.
Mitglied im Bundesverband Bildender Künstler BBK, im  Lippischen Künstlerbund LKB
Langjährige Tätigkeit als Dozent in der kreativen Erwachsenenbildung bei Bildungswerken, in der VHS Bielefeld, Sommerakademie Nordwalde.